Dein Ziel definieren und Datum festlegen

Wenn du dich in deinem Business weiter entwickeln willst, ist es auf jeden Fall wichtig, dir Ziele zu stecken. Denn nur wer ein Ziel hat, kann es auch erreichen! Leg dir die Latte dabei genau so hoch, wie du es dir zutraust, da das Ergebnis am Ende umso stärker ausfallen wird. Wenn du dir ein sehr großes Ziel gesteckt hast, baue am besten kleine Zwischenziele ein, z. B. indem du ein, zwei oder maximal drei zusammenhängende Erfolgsfaktoren in den Fokus legst bei deiner Zieldefinition. Dann geht’s los. Gib deinem Zieldefinitions-Eintrag eine Überschrift, die so formuliert ist, dass du sie bei mehreren Einträgen wieder leicht finden kannst.

Achtung – Du bearbeitest derzeit das Projekt . Wenn du zu einem anderen Projekt dein Ziel definieren möchtest, dann bearbeite zuerst den entsprechenden Playbook-Eintrag.

1. Über das Problem zur Zieldefinition

Mache dir als erstes Gedanken, was dich stört, denn dies ist erst einmal viel leichter und hilft dabei, herauszufinden, was dein optimaler Wunschzustand ist. Schau dir dazu alle Speichen im Sensor an, die einen Wert unter acht haben, und schreibe zu jeder Speiche deine Gedanken auf. Stelle dir dazu folgende Fragen und mach dir jeweils Notizen dazu.

Was genau fehlt, stresst oder frustriert mich in meinem aktuellen Business-Projekt oder einzelnen Erfolgsfaktoren?

Was möchte ich stattdessen haben? Was ist das Gegenteil von dem, was  noch fehlt, mich stresst oder belastet? Wie sieht mein optimaler Zustand aus, wenn mein(e) Erfolgsfaktor(en) auf einer 10 stehen? Wie würde mein Business dann in diesem Projektthema aussehen?

2. Über den Neid zur Zieldefinition

Auch Neid hilft herauszufinden, was man wirklich will. Aber Achtung, nutze jede Form von Neid nur als Schubs, um das gewünschte Ziel schneller zu erreichen!

Kenne ich jemanden, der den optimalen Zustand, den ich auch gerne haben möchte und auf den ich vielleicht neidisch bin, bereits erreicht hat? Beschreibe seine Situation:

3. Vorläufiges Ziel mit Check über 8 Kriterien

Versuche jetzt schon mal dein Ziel zu formulieren und mache dann den Check mit den Fragen darunter. Kannst du alle mit ja beantworten, dann klicke unten auf den Button und kopiere dein definiertes Ziel in das vorgesehene Feld. Bist du noch nicht ganz zufrieden, dann passe es entsprechend an. Klicke jeweils auf das „+“ für mehr Infos. 🙂

Meine vorläufige Zieldefinition

Ist mein Ziel positiv formuliert?

Sicher kennst du den Satz „denk NICHT an einen rosaroten Elefanten“. Was tun wir? Wir denken an einen rosaroten Elefanten! Genauso verhält es sich mit anderen Aussagen. Statt „Ich möchte nicht insolvent gehen“ ist es besser zu sagen „Ich möchte erfolgreich sein“, bzw. noch besser „Ich bin erfolgreich“ (s. nächster Punkt). Dein Kopf stellt nämlich automatisch sonst die Verbindung zum Defizit her, verstärkt die Aufmerksamkeit darauf und das daraus entstehende emotionale Handeln führt dich in genau die entgegengesetzte Richtung, denn du agierst dann mehr aus der Angst und nicht aus der Freude heraus.

Ist mein Ziel klar und stark formuliert?

Damit ist gemeint, dass du Konjunktivsätze oder die Zukunftsform vermeiden solltest, denn damit schiebst du dein Ziel wie eine immer vor dir schwebende Karotte vor dich her. Also Sätze mit „hätte, würde, wäre…“ oder „ich werde … schaffen“ oder „ich möchte…“ schwächen dein Ziel und die Bedeutung, die du ihm gibst. Schreibe am besten so, als ob es gerade in der Gegenwart passiert. Um beim Erfolg zu bleiben zum Beispiel: „Ich bin erfolgreich und gewinne jeden Tag neue Kunden.“…“

Ist mein Ziel konkret genug?

Je genauer du weißt, was du willst, umso leichter werden dir die Schritte dahin einfallen. Statt nur zu sagen „Ich will erfolgreich sein.“, beschreibe genau, was es für dich bedeutet oder heißt, erfolgreich zu sein. Formulierungshilfen: „Erfolgreich sein heißt für mich, …“, „Ich bin erfolgreich und gewinne jeden Tag 2 neue Kunden“. Wenn möglich mit Zahlen, Daten, Namen, etc. konkretisieren.

Kann ich selber damit loslegen und bin bereit dazu?

Du kannst selbst sofort damit loslegen und willst auch etwas in Richtung Ziel tun? Dann auf die Plätze, fertig, los!

Motiviert mich das Ziel loszulegen?

Du hast Lust, sofort loszulegen und den ersten Schritt in Richtung Ziel zu machen. Wenn nicht, werfe doch auch einen Blick auf deine inneren Motive und frage dich, welche Motive dich ausbremsen. Achtung – wenn du gar keine Motivation mehr hast oder deine Energie am Nullpunkt ist, hole dir am besten einen Experten zur Hilfe.

Bereitet mir der Weg zum Ziel Freude?

Je mehr Spaß und Vorfreude du hast, die einzelnen Schritte zu deinem Ziel zu gehen, umso leichter wirst du es erreichen. Wirf doch dabei auch einen Blick auf deine inneren Motive und frage dich dabei, was dich antreibt, motiviert oder auch was dich ausbremst.Ansonsten könnte es anstrengend und mühsam werden und dich eventuell zum vorschnellen Aufgeben bringen.

Glaube ich daran, das Ziel erreichen zu können?

Wenn du bei der Zieldefinition merkst, dass da eine innere Unsicherheit oder Zweifel aufkommen, dann höre genau in dich rein. „Ja aber…“ oder „Ich glaube nicht, dass ich es schaffen kann, weil …“ oder „Ich habe Angst, das Ziel anzugehen, weil ich zum Beispiel jemanden verletzen oder verlieren könnte oder etwas anderes mir in die Quere kommt.“ sind alles Hindernisse, die dich vom Erreichen des Ziels abhalten können. Nutze dann die Glaubenssatz- oder Ängste-Übung dafür.

Habe ich genügend Beharrlichkeit?

Erfolgreiche Menschen haben alle eins gemeinsam – sie geben nicht auf, auch wenn sie mal scheitern oder es schwierig wird zwischendrin. Wer seine Ziele nicht erreicht, tut meistens nur das, was ihm leicht fällt und gibt zu schnell auf, wenn es anstrengend wird. Und wer immer nur tut, was ihm leichtfällt und was er immer schon getan hat, wird er auch immer die gleichen Ergebnisse erhalten. Auch hier kann der Blick auf deine inneren Motive helfen.

4. Das Ziel mit dem passenden Datum verbinden

Oft verknüpfen wir unser Ziel nur mit einem Datum, bis wann wir es erreicht haben wollen. Nicht selten liegt das Wunschdatum dabei nicht erst in der Zukunft, sondern am liebsten hätten wir es schon längst erreicht. Aber das kann nur zu Frust führen. Deshalb empfehlen wir, dir über das Wollen hinaus auch zu Müssen und Können Gedanken zu machen und daraus dann ein passendes Datum festzulegen, das du dann über den Button eintragen kannst. Frage dich:

Bis wann WILL ich es erreicht haben?

Sei ganz ehrlich, ob du es auch wirklich willst! Oder will es eventuell jemand anders und gar nicht du selbst? Je mehr Verlangen hinter dem Wollen steckt, umso besser.

Jetzt

Nie

Bis wann MUSS ich es erreicht haben?

Steckt hinter deinem Ziel auch eine Not, dass du es erreichen musst, z.B. weil sonst das Geld ausgeht? Manchmal gibt es aber auch gar keine Notwendigkeit. Dann ist es gefährlich, dass man schnell wieder aufgibt. Es kann aber auch Erleichterung bringen, wenn man feststellt, dass es gar nicht sein muss. Achtung – das Müssen kann sehr abhängig sein von Ängsten oder Glaubenssätzen. Wenn dem so ist, dann nutze die passenden Übungen dazu.

Jetzt

Nie

Bis wann KANN ich es erreicht haben?

Hinter dem Können stecken gewisse Abhängigkeiten. Zum Beispiel reichen meine Fähigkeiten dafür oder muss ich erst noch was lernen? Ist es abhängig von anderen Personen? In welcher Zeit ist es realistisch umsetzbar? Achtung – hier könnte dir eventuell dein Selbstwert im Weg stehen. Dann wäre dies ein erster Schritt, diesen zu steigern.

Jetzt

Nie

5. Ziel und Datum jetzt im "Business entwickeln"-Dashboard hinterlegen

Klicke jetzt auf den Button „Ziel & Datum festlegen“ und übernehme die oben vorformulierte Zieldefinition im sich öffnenden Fenster. Du kannst auch eine andere, die du eventuell zuvor schon einmal formuliert hattest, übernehmen. Passe sie gegebenenfalls vor dem Speichern nochmal an. Wähle anschließend ein für dich stimmiges Datum und klicke auf Speichern.

Tipp: Du kannst zu jedem deiner Business-Playbook-Projekte jeweils ein Ziel im „Business entwickeln“-Dashboard hinterlegen und ganz einfach durch Wechseln des Projekts das jeweilige Ziel und auch die dazugehörigen Schritte zum Ziel anzeigen lassen und von dort aus bearbeiten.

So geht es weiter: Lege deine Schritte zum Ziel fest

Erst mal Gratulation – du hast einen der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu deinem Ziel bearbeitet und dein Ziel definiert – ohne dem du es natürlich auch nicht erreichen kannst. Damit du es jetzt auch erreichst, brauchst du die richtigen Schritte dorthin. Klicke dafür auf den Button und lass dir mit der nächsten Übung dabei helfen, sie festzulegen.